Mobilität - Senioren sind mobil

Mobilität ist ein weit gefächerter Begriff, ein Schlagwort. So kann man darunter die geistige Mobilität verstehen, die Mobilität im medizinischen bzw. pflegerischen Sinne, also die Mobilität von Körperteilen, aber auch die Mobilität im Sinne von Bewegung im und außerhalb der eigenen vier Wände.

Dem Thema Pflege haben wir (oben in der blauen Leiste) einen eigenen Bereich eingeräumt.
Uns geht es hier nicht um Pflege, sondern um mobil sein und mobil bleiben.

Die Mobilität ist neben der Gesundheit der Lebensbereich mit der höchsten Wichtigkeit - nicht nur für Senioren. Wie viel Wert legen wir auf unser Auftreten in der Öffentlichkeit. Sei es das schöne Auto, mit dem wir auch "nur" mobil sind, sei es ein aufrechter, sicherer Gang, der Gesundheit und Stärke ausstrahlt. Kaum aber lässt die Sehfähigkeit im Alter etwas nach oder Gelenkschmerzen zwingen uns zu langsameren Gehen, wirkt man schnell unsicher, unbeholfen, gar sichtbar krank. Aktiv sein, Fitness und Gesundheit strahlt man aber anders aus - wissen wir. Was tun? Nehmen wir als Beispiel die vereisten Gehwege im Winter. Abgesehen dass sie früher besser geräumt bzw. gestreut waren, sind sie schon immer eine Rutschgefahr. Für die Älteren unter uns im Besonderen, denn die bereits angesprochene Sehschwäche lässt uns die Art des Eises nicht mehr optisch vorab-analysieren. Der unsichere Gang wird durch die Unsicherheit in Sachen Bodenbeschaffenheit verstärkt. Das wollen wir ja gerade nicht.

Für das Beispiel des Gehweg-Eisbelags gibt es diverse Hilfsmittel im gut sortierten Senioren-Fachhandel. Sogenannte Anti-Rutsch-Krallen, die man unter die Schuhe schnallt versprechen Abhilfe. Ein zusammenklappbaren Gehstock können wir bei längeren Strecken mal eben aus der Tasche zaubern. Und selbst für ihn gibt es eine kleine Eiskralle.

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