Hundefutter Barf
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Das Haustier ist oftmals der beste Freund im Alter

Das passende Haustier verschafft uns Kurzweil und vermeidet manchmal auch die Einsamkeit. Sei es der Hund, der uns zwingt regelmäßig an die frische Luft zu gehen, oder die Katze, deren eigener Wille und zu regelrechten Verhaltensforschern werden lässt. Dann gibt es noch die Fraktion der Nager - gemeint sind hier Hase, Meerschweinchen und Chinchilla.

Lassen Sie uns die einzelnen Haustiere mal betrachten:

Der Hund - Lebensgefährte mit Spazier- und Steuerpflicht

Für viele Senioren kommt ein Hund als Haustier aufgrund ihrer Wohnsituation nicht in Frage. Nicht jeder hat ein Haus mit Garten und damit genug Lebensraum für den lauffreudigen Vierbeiner. Natürlich geht auch eine Haltung in der Eigentumswohnung. Allerdings nur, wenn Herrchen und Frauchen das Treppenhaus noch nicht als Belastung empfinden. Und in Senioren-Pflegeheimen sind Hunde als Mitbewohner nur selten erlaubt.

In Mannheim ist wie fast überall Hundesteuer zu entrichten. Wenn Sie Fragen dazu haben erreichen Sie das Steueramt der Stadt Mannheim in E4 oder unter Telefon 0621-2933000.

Fazit: Wer gerne läuft oder Fahrad fährt, wer einen Garten sein Eigen nennt, oder wer wirklich gerne die Wohnung verlässt wenn der Hund es möchte, der kann über den Hund als Freund nachdenken.

Die Katze - liebenswerter Dickkopf mit Allergiepotential

Eine Katze als Haustier ist beliebter denn je. Nicht zuletzt wegen ihrer Reinlichkeit in Sachen Toilette. Sie benutzt ihr Katzenklo und ist damit zufrieden. Ein Spaziergang ins Grüne, wie es der Hund verlangt, ist somit nicht nötig.
Negative Schlagzeilen bekam dieses anschmiegsame Haustier jedoch oft durch allergische Reaktionen bei Herrchen und Frauchen. Asthmatikern wird vom Arzt häufig abgeraten eine Katze zu halten - bei Senioren sowieso. Schuld ist ein von Katzen produziertes Allergen, ein Eiweiß namens "Fel-dl". Dieses findet sich in Katzen-Haushalten überall, sogar im Hausstaub. Lange dachte man, dass die Katze es durch das ständige Lecken des Fells mit dem Speichel sozusagen gleichmäßig auf sich verteilt. Heute weiß man, dass es von den Talgdrüsen der Katzenhaut stammt und daher an den Haarwurzeln stärker vertreten ist als an den Haarspitzen.

Fazit: Vor der Anschaffung einer Katze den Arzt konsultieren und einen Allergietest machen.

Streicheltiere - kleine Freunde mit geringem Aufwand

Es gibt eine ganze Reihe von Käfig-Haustieren, meist sogenannte Nager. Kaninchen und Meerschweinchen sind die häufigsten Vertreter.
Das Kaninchen ist ruhig, liebt es aber hin und wieder durch die Wohnung zu hoppeln und kleine schwarze Kügelchen zu verteilen. Das Meerschweinchen kann, wenn es falsch erzogen wurde, durchaus laut werden. Das Quieken beim Betreten des Zimmers oder Öffnen der Kühlschranktüre ist vielen bekannt. Für Auslauf bedankt sich das Meerschweinchen oft mit zernagten Kabeln. Allerdings kann es trainiert werden nur in seinem Käfig zu "knoddeln". Meerschweinchen-Experten raten allerdings diese Tiere niemals alleine zu halten, sondern zu zweit - wobei es geschlechtlich gesehen kein Paar sein muss.
Andere Kleintiere: Das äußerst flinke Chinchilla hat zwar ein herrlich weiches Fell, ist aber kaum einzufangen. Zudem bleibt es lange Zeit sehr scheu. Kollege Hamster hingegen liebt es den ganzen Tag zu verschlafen um uns dann nachts mit seiner Fitness im Laufrad zu beeindrucken. Und wenn man ihn des Tags mal mit einer Streicheleinheit verwöhnen möchte, kann er durchaus herzhaft zubeißen.

Fazit: Nager sind praktisch, da sie meist auf den Käfig beschränkt sind. Allerdings sind sie nicht so kommunikativ wie Hund oder Katze.

Papagei & Co. - Vogel aber nicht vogelfrei

Ein Tier, welches sich auf das Fliegen spezialisiert hat und in einem Drahtkäfig gehalten wird, erregt nicht bei allen Betrachtern Freude. Dennoch ist das Halten von Vögeln in nahezu allen Kulturen fest verwurzelt. In Deutschland haben die Vogelhalter wenigstens einen vernünftigen Restinstinkt was die Bemessung der Käfiggröße betrifft. In Teilen Asiens oder Südamerika werden besonders singfreudige Piepmätze in Miniaturkäfigen gehalten, die es dem Vogel kaum erlauben seine Position zu verändern.
Die wenigsten europäischen Vogelhalter lassen ihre Lieblinge in der Wohnung frei fliegen. Das hat natürlich seine Gründe. Zum Einen entscheidet der Vogel gerne selbst wann und ob er in den Käfig zurückkehrt und zweitens hinterlässt er völlig ungeniert die Reste seiner Verdauung nicht nur dort wo er gerade sitzt, sondern gerne auch mal beim Rundflug über Esstisch und Sofa.

Fazit: Ein Haustier mit Käfigpflicht und eigener Geräuschkulisse.

Das Aquarium - viel Fisch, viel Freude, viel Arbeit

Aquarianer sind mit Sicherheit die friedlichsten Fanatiker auf unserem Planeten. Wen das Aquarium-Fieber einmal gepackt hat, den sieht man fast nur noch im Zoo-Fachgeschäft mit dem Verkäufer - ebenfalls Aquarianer - über Wasserenthärter und Aktivkohlefilter debattieren. Demnach ist ein Aquarium eher als ein vollwertiges Hobby, als eine Form von Haustier-Haltung zu sehen.
Zu Besuch bei einem Aquarium-Besitzers ist Vorsicht geboten. Fragt man nämlich nach dem Namen von dem hübschen großen Fisch unten rechts, bekommt man kein "Harry" oder "Ernie", sondern mehrsilbige lateinische Begriffe. Gleich gefolgt von dem Härtegrad des Wassers in einem uns völlig unbekannten zentralafrikanischen See. Oder er hält sehr seltene Aquarientiere, wie z.B. unter Wasser lebende Wabenköten (Pipa Parva). Wie auch immer, so ein Aquarium muss wohl Spaß machen, denn das Gegenüber hat beim Erzählen ein Leuchten in den Augen, das man sonst so nur bei zwölfjährigen weiblichen Pferdebesitzern sieht.
Fragt man einen ehrlichen Aquarianer nach dem Aufwand, den sein nasses Hobby mit sich bringt, wird er eine lange Latte an Dingen aufzählen, die u.a. täglich zu verrichten sind.
Kosten: Von den Anschaffungskosten mal abgesehen ist ein Aquarium recht günstig. Den Stromverbrauch kann man bei einem durchschnittlichen Aquarium (100 Liter) mit ca. 0,50 Euro am Tag ansetzen. Eine gute Investition, denn gepflegte Aquarien schaffen nachweislich ein gesundes Raumklima.

Fazit: Ein Aquarium ist wunderschön, gesund und geräuscharm. Dafür aber sehr arbeitsintensiv.

 

 

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