Röntgenpass für Senioren

Einen speziellen Röntgenpass für Senioren gibt es noch nicht - daher ist der Standard-Röntgenpass auch für Senioren ein wichtiges Stück Papier.

Der Röntgenpass ist ein Dokument, in welches der untersuchende Arzt, Facharzt oder Zahnarzt alle getätigten Handlungen in Bezug auf Röntgenuntersuchungen einträgt. Der Röntgenpass enthält natürlich auch die persönlichen Daten, wie Name, Geburtsdatum und Wohnort. Bei jeder Untersuchung trägt der behandelnde Arzt die Untersuchung bzw. Art der Röntgenaufnahme mit Datum und der untersuchten Körperstelle ein. Leider ist es nicht üblich die Strahlendosis zu vermerken, noch strahlentherapeutische Maßnahmen einzutragen.

Und warum das Ganze?
Röntgenaufnahmen sind ein wichtiger Bestandteil zur Diagnose diverser Gesundheitsstörungen. Durch die Strahlung selbst können aber durchaus auch Schäden entstehen. Durch die vollständige Dokumentation aller Röntgenuntersuchungen können unnötige Untersuchungen bzw. überflüssige Strahlenbelastungen vermeiden werden.
Beispiel: Ein Arzt, der eine Röntgenaufnahme benötigt kann sich oftmals auch über bereits vorliegende Aufnahmen informieren und somit eine überflüssige Strahlenbelastung verhindern.

Und wo bekomme ich einen Röntgenpass?
Nach §28 der deutschen Röntgenverordnung (RöV) hat der behandelnde Arzt bei Röntgenuntersuchungen Röntgenpässe bereitzuhalten und der untersuchten Person auch anzubieten. Der Patient hat das Recht, bei einer Röntgenuntersuchung einen Röntgenpass zu verlangen. Legt der Patient bei einer Untersuchung einen Röntgenpass vor sind die zuvor genannten Daten einzutragen.

Der Röntgenpass verbleibt immer beim Patienten.